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Die Geschichte des Bowling
Andere Länder, andere Sitten: der Spruch gilt
auch für neuartige Sportarten. Dabei ist der Bowlingsport weder eine rein
amerikanische Erfindung noch eine ultramoderne Zeiterscheinung.
Geschichtlich gesehen ist Bowling das Ergebnis einiger findiger Köpfe.
Deutsche und holländische Auswanderer wollten in Neuengland nicht auf ihr
geliebtes Kegelspiel verzichten. Also schoben sie in der neuen Welt auf
Lattenbahnen die kleine Kugel, um die Kegel umzuwerfen. Ende des 19.
Jahrhunderts wurde das Kegeln als Glücksspiel via Gerichtsbeschluss
verboten. Aber die Kegler waren pfiffig, hatten sie doch gemerkt, dass das
Gesetz ausdrücklich das Spiel “auf neun Kegel” verbot. Also fügte man einen
zehnten hinzu, nannte die Kegel Pins und das gesamte neue Spiel dann
“Bowling”.
Eine
kurze Erläuterung der Begriffe beim Bowling:
Die Kegel
beim Bowling werden Pins genannt. Es gibt 10 Pins, die von vorne nach hinten
und von links nach rechts durchnumeriert sind. (vorne die 1, links dahinter
die 2, rechts hinter der 1 steht die 3, usw.)
Die einzelnen
Runden beim Bowling werden als Frames bezeichnet. Ein Spiel wird über zehn
Frames gespielt.
Trifft ein
Spieler im ersten Wurf alle zehn Pins (Kegel), so wird dies als Strike
bezeichnet.
Drei Strikes
in Folge sind ein so genannter Turkey.
Ein Spare bezeichnet einen
Frame, in dem der Spieler mit dem zweiten Wurf die übrig gebliebenen Pins
abgeräumt hat.
Der eigentliche
Spielablauf:
In jedem Frame werfen die
Spieler nacheinander, wobei jeder Spieler zwei Versuche hat, die
vorgebgebenen zehn Pins abzuräumen. Trifft er im ersten Wurf alle Pins (STRIKE),
so entfällt der zweite Wurf und der nächste Spieler ist and der Reihe
(Wertung siehe 3.).
Im zehnten Frame gibt es eine abweichende Regelung:
- Wirft der Spieler im ersten Wurf einen
Strike, so darf er auf jeden Fall noch zweimal werfen.
- Wirft der Spieler mit dem zweiten Wurf
einen Spare, so darf er auf jeden Fall noch einmal werfen.
Punktewertung:
Jeder Spieler erhält in jedem
Frame die von ihm geworfenen Punkte beider Würfe. Diese werden den bisher
erzielten Punkten aufaddiert.
Beispiel:
Der Spieler wirft eine 1 und
eine 4 - er erhält für diesen Frame 5 Punkte. Hat er bisher 20 Punkte
erzielt, hat er jetzt insgesamt 25 Punkte.
Erzielt ein Spieler einen
STRIKE, so darf er sich für diesen Frame die zehn Punkte dieses Frames
zuzüglich der Punkte der nächsten beiden Würfe anrechnen - unabhängig davon,
ob die nächsten zwei Würfe in einem oder zwei Frames geworfen werden.
Beispiel:
Es werden zwei Strikes, dann
eine 7 und eine 2 geworfen. Im ersten Frame gibt es 27, im zweiten Frame 19
und im dritten Frame 9 Punkte.
Erzielt ein Spieler einen
SPARE, so darf er sich für diesen Frame die zehn Punkte für diesen Frame
zuzüglich die Punkte des nächsten Wurfes anrechnen lassen.
Beispiel:
Der Spieler wirft im ersten
Frame eine 9 und einen Spare (er trifft den letzten Pin, der noch steht). Im
zweiten Frame trifft er einen STRIKE. Er bekommt im ersten Frame zehn Punkte
für den Spare zuzüglich der zehn Punkte für den nächsten Wurf (STRIKE).
Die in 2. angesprochene
Regelung für den zehnten Frame trifft auch für die Wertung entsprechend zu:
Die Punkte aller Würfe im zehnten Frame werden zusammenaddiert.
Beispiel:
Die Spielerin (ja, die gibt es
auch) trifft im ersten Wurf des zehnten Frames einen Strike. Daraus folgt,
dass sie noch zwei weitere Würfe hat. Mit diesen trifft sie einen weiteren
Strike und eine 8. Sie bekommt insgesamt 28 Punkte für den zehnten Frame
(10+10+8)
Das Bowling A B C...
A
All the way:
Spielt man ab einem bestimmten Frame nur noch
Strikes spricht der Amerikaner hiervon.
Amerikanische Spielweise:
Sie besagt, dass zwei Teams auf einem Bahnenpaar mit Bahnwechsel spielen.
Andy Varipapa 300:
Das bedeutet, dass zwölf Strikes in Folge, aber in zwei aufeinanderfolgenden
Spielen gebowlt wurden,
z.B. in den letzten 5 Frames des ersten
Spiels und in den ersten 7 Frames des zweiten Spiels.
Anwurf:
Der erste Wurf in einem Frame.
Apple:
Der Ball bzw. die Spielkugel.
B
Baby-Split:
Der 2-7 oder 3-10 Split.
Baby-Split With Company:
Ein Baby-Split mit einem zusätzlichen Pin, z.B. 4-5-7 oder 3-9-10.
Bagger:
Eine Strike-Serie, z.B. Four oder Five Bagger.
Bahn:
Sie besteht aus den drei Elementen Anlauf (mind. 15 Fuß = 4,57 m lang),
eigentliche Bahn (60 Fuß = 18,26 m bis zum ersten Pin) und sog. Pindeck (2
Fuß 10 3/16 Inches = 0,92 m). Zusammen genommen besitzt die Bahn also eine
Länge von 62 Fuß 10 3/16 Inches ohne Anlauf. Der Headpin muss von der
Foullinie aber mindestens 60 Fuß entfernt stehen. Die Breite der Bahn
beträgt zwischen 41 und 42 Inches = 1,06 m. Die Oberfläche moderner Bahnen
besteht meistens aus Kunststoff (ähnlich wie Laminat). Daneben gibt es aber
auch Holzbahnen. Sie muss eben mit einer Toleranz von 40/1000 Inches = 1 mm
sein.
Ball:
So wird die Spielkugel beim Bowling genannt. Neben den unterschiedlichen
Beschaffenheiten haben alle Bälle drei Löcher für den Daumen, Mittel- und
Ringfinger. Der maximale Durchmesser der Kugel beträgt 8,59 Inches und sie
darf nicht schwerer als 16 Pfund (7,5 kg) sein. Daraus ergibts sich ein
größtmöglicher Umfang von 27 Inches.
Ball Wall:
Werden entlang der Bahn aufgestellt - Ideal für jeden Kindergeburtstag.
Bierframe:
Wenn man mal nur zum Spaß spielt gibt es folgende Regel: Werfen alle Spieler
außer einem einen Strike, muss derjenige eine "Runde" Bier ausgeben.
Big Five:
Ein Split mit 3 Pins auf der einen und 2 Pins auf der anderen Seite, z.B. "Greek
Church".
Big Four:
Der Split mit den Pins 4-6-7-10. Wird auch Happy Birthday genannt, da die
Pins so stehen, wie die Kerzen auf einem Geburtstagskuchen.
Break Point:
Der Punkt im Lauf des Balles, an dem dieser der Rinne am nächsten ist, bevor
er sich wieder auf den Headpin zubewegt. Ein konstantes Spiel ist schwer,
wenn dieser Punkt nur etwas zu früh oder zu spät ist.
Bridge:
Der Abstand zwischen den Fingerlöchern des Balles.
Brooklyn:
Ein Ball der die falsche Gasse eines Spielers trifft. Bei einem Rechtshänder
ist das Beispielsweise die Lücke zwischen den Pins 1 und 2.
Bucket:
Für Rechtshänder sind das die Pins 2-4-5-8. Für Linkshänder die Pins
3-5-6-9.
Bumper:
Werden entlang der Bahn aufgestellt - Ideal für jeden Kindergeburtstag.
Burrito:
Mexikanische Spezialität aus Weizenfladen und Bohnenfüllung. Ein Pin, der
von der Prallwand über das gesamte Pindeck fliegt und dabei einen letzten
stehengebliebenen Pin abräumt.
C
Channel:
Rinnen, die sich links und rechts von der Bahn befinden. Breite 9 bis 9 1/2
Inches. Werden auch Ditch oder Gutter genannt.
Channel Guards:
Werden entlang der Bahn aufgestellt - Ideal für jeden Kindergeburtstag.
Cherry:
Liegt vor, wenn man bei einer Spare-Chance nur den oder die vorderen Pins
abräumt.
Clean Game:
Spiel ohne Räumfehler. Jeder Frame ist entweder ein Strike oder Spare.
Clothes Line:
Vier Pins in einer Reihe, also 1-2-4-7 oder 1-3-6-10.
Count:
Zahl der abgeräumten Pins im ersten Wurf nach einem Spare.
Cross Lane Bowling:
Bestimmte Bowlingspielweise, bei der zwei Bahnen benutzt werden und zwei
Gegenspieler jeweils nach einem Frame auf die andere Bahn wechseln müssen.
Curve Ball:
Ein Wurf, bei dem der Ball entlang seines Weges auf der Bahn eine Kurve
läuft. Gegenteil vom Straight Ball.
D
Deadwood:
Pins, die nach einem Wurf auf dem Pindeck oder in der Rinne liegen.
Deuce:
Ein Spiel mit 200 oder mehr Punkten.
Ditch:
Rinnen, die sich links und rechts von der Bahn befinden. Breite 9 bis 9 1/2
Inches. Werden auch Ditch oder Gutter genannt.
Double:
Zwei Strikes in Folge.
Double Wood:
Zwei direkt hintereinander stehende Pins, z.B. 2-8, 3-9 oder 1-5.
Durchgang:
Jedes Bowlingspiel besteht aus 10 Durchgängen oder auch Frames genannt.
Dutch 200:
Ein Spiel, das immer im Wechsel einen Strike und einen Spare hat. Wenn das
bis zum Ende geschafft wird, hat man die genaue Punktzahl von 200.
E
Eckpins:
Die Pins 7 und 10, weil sie in den Ecken des Dreiecks stehen.
Europäische Spielweise:
Im Gegensatz zur Amerikanischen Spielweise wird hier ohne Bahnwechsel
gespielt.
F
Fast Eight:
So nennt man einen guten Treffer, der trotzdem nur 8 Pins abräumen konnte.
Bei Rechtshändern bleiben typischerweise die Pins 4-7, bei Linkshändern 6-10
stehen.
Fence Posts:
Der Split mit den Pins 7-10.
Field Goal:
Trifft man bei einem Split keinen einzigen der Pins und der Ball rollt
zwischen den Pins hindurch, spricht man von einem Field Goal.
Five Bagger:
Fünf Strikes in Folge.
Foul:
Wurf bei dem der Spieler die Foulline überschritten hat oder mit einem
Körperteil oder einem anderen Gegenstand als dem Ball die Bahn berührt hat.
Foullinie:
Linie, die den Beginn der eigentlichen Bahn anzeigt. Sie darf mit keinem
Körperteil oder einem anderen Gegenstand als dem Ball überschritten werden.
Ihre Breite beträgt 3/8 Inches.
Foundation:
Strike im neunten Frame.
Foundation Frame:
Der neunte Frame.
Four Bagger:
Vier Strikes in Folge.
Frame:
Jedes Bowlingspiel besteht aus 10 Durchgängen oder auch Frames genannt.
G
Gasse:
Der Weg, den der Ball beim Anwurf durch die Pins nehmen sollte um ein
möglichst gutes Ergebnis - also einen Strike - zu erzielen. Die rechte Gasse
beginnt - für einen Rechtshänder - in der Lücke zwischen den Pins 1 und 3
und endet bei Pin 8. Dabei trifft der Ball die Pins 1-3-5-8 direkt. Alle
anderen Pins werden - hoffentlich - von diesen Pins getroffen. Die linke
Gasse beginnt links von Pin 1 und endet bei Pin 7. Hierbei werden die Pins
1-2-4-7 vom Ball nach rechts gedrückt. Dabei treffen sie - mit viel Glück -
die übrigen Pins. Diese Gasse wird auch Brooklyn Gasse genannt und ein so
erzielter Strike Brooklyn Strike. Für einen Linkshänder beginnt die reguläre
Gasse zwischen Pins 1 und 2 und endet bei Pin 9.
Goose Egg:
Bedeutet dasselbe wie Split, steht aber auch für einen Wurf mit 0
abgeräumten Pins.
Grandma's Teeth:
Der 4-6-7-10 Split oder irgendein anderer der Big Five Splits. So genannt,
weil es wie der Mund mit fehlenden Zähnen aussieht.
Greek Church:
Ein Split mit 5 Pins ähnlich dem 4-6-7-9-10 Split, der einer griechischen
Kirche mit Turmspitzen gleicht.
Gutter:
Rinnen, die sich links und rechts von der Bahn befinden. Breite 9 bis 9 1/2
Inches. Werden auch Ditch oder Channel genannt.
Gutter Ball:
Ball, der die Bahn verlässt und weiter in der Rinne läuft.
H
Happy Birthday:
Der Split mit den Pins 4-6-7-10. Wird so genannt, weil die Pins so wie die
Kerzen auf einem Geburtstagskuchen stehen. Wird auch Big Four genannt.
Hausfrauengasse:
Sie ist die falsche Einlaufgasse des Balles. Beim Rechtshänder ist das die
linke Gasse, beim Linkshänder die rechte Gasse.
Headpin:
Der erste der 10 Pins.
Helicopter:
Bowlingstiel, bei dem der Ball um die vertikale Achse rotiert.
Hook Ball:
Ein Wurf, bei dem der Ball entlang seines Weges auf der Bahn eine Kurve
läuft. Gegenteil vom Straight Ball.
I
J
K
Kingpin:
Der schwierigste Split, bei dem nur noch die Pins 7-10 stehen.
Klick:
So nennt man es wenn beim 2. Wurf von 2 nebeneinanderstehenden Pins nur der
vordere durch den Ball abgeräumt wird und der hintere weder durch den Ball
noch durch den anderen Pin abgeräumt wird.
L
Late 10:
Der 10. Pin fällt mit einer Verzögerung als letztes.
Leisten:
Lange, schmale dünne Hölzer, aus denen die Oberfläche der Bowlingbahn
besteht. Jede Leiste ist ca. 2 cm breit. Die richtige Leiste beim Wurf zu
treffen ist das eigentliche Ziel beim Bowling. Wenn man die richtige Leiste
an der richtigen Stelle mit der richtigen Geschwindigkeit unter dem
richtigen Winkel trifft, ist ein Strike fast ein Kinderspiel.
Lily:
Der 5-7-10 Split, auch "Sour Apple" genannt.
Line:
Ein Spiel, volle 10 Frames.
Loch:
Ist das gleiche wie ein Split.
Loft:
Ein Ball, der nach dem Wurf erst 30 Inches oder mehr durch die Luft fliegt,
bevor er die Bahn berührt.
M
Miss:
Wurf, bei dem kein Pin getroffen wird.
N
Nose Hit:
Wurf, der den Headpin zentral in der Mitte trifft.
Nullpunkt:
Das ist der Punkt, an dem man den Anlauf beginnt.
O
Öl:
Eine organische oder synthetische Flüssigkeit, die angeblich die Bahn
schonen und den Lauf des Balls verbessern soll.
Offener Frame [engl. Open Frame]:
Frame, in dem in zwei Versuchen nicht alle Pins geräumt wurden.
Open Bowler:
Bowling-Spieler, die keinem Verein angehören.
P
Perfektes Spiel:
12 Strikes in Folge in einem Spiel. Damit kommt man auf das Traumergebnis
von 300 Pins.
Pfeile:
Auf jeder Bowlingbahn befinden sich im ersten Drittel der Bahn sieben
Pfeile, die dem Spieler das Zielen erleichtern sollen. Die Pfeile sind immer
auf den 5., 10. und 15. Leisten vom linken und rechten Rand der Bahn sowie
auf der 20. (mittleren) Leiste.
Pindeck:
Der Teil der Bahn, auf dem die Pins in Dreieck-Form aufgebaut sind. Am
hinteren Ende des Pindecks befindet sich die sog. Tail Plank, die mindestens
2 Inches breit sein muss. Zu der hintersten Reihe der Pins müssen dann noch
einmal 3 Inches frei sein. Je nach Bahnbreite (41 Inches oder 42 Inches)
müssen die Eckpins 7 und 10 2 1/2 Inches oder 3 Inches vom Bahnrand entfernt
sein. Jeder Pin ist von seinem Nachbarn in jeder Richtung 12 Inches = 30,5
cm weit weg, was dazu führt, dass es vom Headpin bis zum Tail Board 34 3/16
Inches sind.
Pins:
Die 10 Kegel am Ende der Bahn, die von der Maschine immer wieder aufgestellt
werden, und die die Spieler immer wieder umwerfen. Die Pins werden von 1 bis
10 durchnummeriert. Der vorderste Pin ist Pin 1. In der zweiten Reihe stehen
(von links nach rechts) die Pins 2-3, in der dritten Reihe 4-5-6 und ganz
hinten die Pins 7-10. Die Pins sind 15 Inches hoch, am Bach 4,76 Inches
breit und wiegen zwischen 3 lb 6 oz und 3 lb 10 oz, also 1650 und 1800
Gramm. Am Boden haben die Pins, genau wie der sog. Pin Spot einen
Durchmesser von 2 1/4 Inches.
Pinsetter:
Maschiene, die die Pins aufstellt und nach dem Wurf wieder abräumt.
Pin Spot:
Auf die Bahn gemalte Punkte, die die Standpunkte der Pins auf dem Pindeck
markieren. Sie haben einen Durchmesser von 2 1/4 Inches.
Pinspotter:
Maschiene, die die Pins aufstellt und nach dem Wurf wieder abräumt.
Pit:
Der Raum am Ende der Bahn, wohin die Pins fallen, wenn sie getroffen sind.
Q
R
Rattenfänger:
Werden entlang der Bahn aufgestellt - Ideal für jeden Kindergeburtstag.
Reaktiv Ball:
Ist ein Ball, der auf Fingertip gebohrt ist und der durch einen verlagerten
Kern und eine korrekte Handhaltung zu den Umdrehungen (Spin) getrieben wird,
wodurch der Ball einen Bogen läuft.
Return:
Ballrückführmaschiene, die den Ball vom Pit zurücktransportiert.
Rinne:
Befindet sich links und rechts neben der Bahn. Breite 9 bis 9 1/2 Inches.
Rock:
Der Ball.
S
Sandbagging:
Wird benutzt, wenn man schlechter bowlt als normal bzw. unter seinem Schnitt
bowlt.
Schwiegermutter:
Ist der Pin, der genau hinter einem anderen steht, entweder die Pins 2-8,
3-9 und 1-5. Diese Pinstellung ist mit einem Fingertip-Ball nicht immer ganz
leicht zu räumen.
Six Pack:
Sechs Strikes in Folge.
Snake Eyes:
Der 7-10 Split.
Sour Apple:
Der 5-7-10 Split, auch "Lily" genannt.
Spare:
Werden beim 2. Wurf alle beim 1. Wurf nicht getroffenen Pins umgeworfen, so
spricht man von einem Spare.
Spin:
Mit einem sog. Reaktiv Ball, der einen verlagerten Kern besitzt, kann man
mit der korrekten Handhaltung diesem einen Umdrehungsimpuls, also einen Spin
geben. Das Ergebnis ist ein Bogen, den der Ball läuft, um schließlich die
jeweilige Gasse zu treffen.
Split:
Nach dem ersten Wurf stehen die Pins so, dass zwischen zwei oder mehreren
verbliebenen Pins mindestens ein Pin umgeworfen wurde oder dass vor zwei
oder mehreren verbliebenen Pins wenigstens ein Pin umgefallen ist. Überdies
muß der Headpin umgeworfen sein.
Split Conversion:
Das bedeutet, dass ein Spieler einen Spare bei einem Split erzielt hat.
Straight Ball:
Ball, der vom Loslassen an keine Kurve nach links oder rechts läuft.
Strike:
Werden alle 10 Pins bei 1. Wurf getroffen, dann spricht man von einem Strike.
Strike Out:
Drei Strikes im 10. Frame.
T
Triplicate:
Drei exakt die gleichen Punktzahlen nacheinander.
Tuckenball:
Ist ein Wurf, den man verstolpert und trotzdem einen Strike bringt.
Turkey:
Drei Strikes in Folge.
Turkey Buzzard:
Drei Splits in Folge.
U
V
W
Wash-out:
Ein 4er, 5er oder 6er Anwurf, bei denen die Pins 1-2-4-10, und vielleicht
auch noch 6 und 7 stehen bleiben.
Woolworth:
Der 5-10 Split (Five And Dime).
Wurf:
Bei den ersten 9 Frames hat man maximal zwei Würfe, im 10. Frame maximal
drei, wenn man einen Strike oder Spare erreicht hat.
X
Y
Z
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